Reporting nach CSRD

Warum legen wir so viel Wert auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung?

Die drei Säulen der „Sustainable Finance Strategy“ der EU mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), der EU-Steuerverordnung (EU Tax-VO) und der Offenlegungsverordnung (SFRD) lenken Finanzströme in Richtung nachhaltiger Investitionen.

Die CSRD regelt die verpflichtende Offenlegung der Nachhaltigkeitsziele und -risiken eines jeden Unternehmens, wie z.B. die individuellen Treibhausgasemissionen, und ist bereits für Unternehmen verpflichtend, die der Non-Financial Reporting Directive (NFDR) unterliegen.

Ab 2024 (!) wird die Einhaltung der CSRD für alle großen Unternehmen und ab 2026 für börsennotierte KMU sowie für kleine, nicht komplexe Kreditinstitute und captive Versicherungsunternehmen verpflichtend.

Folglich gehen wir davon aus, dass Manager und Entscheidungsträger ESG-Aspekte in ihren Entscheidungsprozessen nicht mehr zweitrangig behandeln können, da die ESG-Leistung jedes Unternehmens offen sichtbar und vergleichbar sein wird.

Um Finanzmittel zu akquirieren, Mitarbeiter zu gewinnen und zu binden und Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, wird die Berichterstattung über gute Nachhaltigkeitsleistungen noch wichtiger werden als heute schon.

Dementsprechend gehen wir davon aus, dass ESG-Kriterien bei der Auswahl des Raums, den ein Unternehmen in Zukunft belegen wird, sprunghaft an Bedeutung gewinnen werden. Dementsprechend wird die Nachfrage nach grünen, neuen und renovierten, modernen Flächen in guten Lagen enorm steigen.

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